Kolumne

Streaming-Dienste im Vergleich: Lohnt sich Streaming?

Ob Deezer, Spotify, Amazon Music oder auch die Apple-Plattformen: Streaming-Dienste sind der neue MP3 Player. Wir fassen das Wesentliche noch einmal zusammen und beantworten die Frage: Lohnt sich Streaming?

10€ im Monat – für diesen Betrag bekommt man undenkbar viel Musik. Immer und Überall. Spotify und Co machen uns das Möglich. Wie ich bereits in einer Kolumne zusammenfasste, hat dies Vorteile und Nachteile. Wie alles im Leben.
Aber warum sollte man überhaupt einen Streaming-Dienst nutzen? Und was sind die Unterschiede? Und lohnt sich Youtube Music?

Spotify

Spotify ist der einzige Streaming-Dienst, neben YouTube, welcher eine kostenlose Benutzung ermöglicht. Einziges Problem: Der Nutzer muss mit Werbung, eingeschränkten Nutzungmöglichkeiten und schlechter Qualität leben. Zahlende Kunden können Playlists erstellen, Offline Musik hören und – eine Funktion, die ich echt cool finde – bei einem geteilten Account, anderen Leuten Lieder vorspielen.
Nachteile bei Spotify sind, meiner Meinung nach, eigentlich nicht vorhanden.

Amazon Music Unlimited*

Amazon Music bietet zwar keine kostenlose Version, kann aber für FireTV oder Echo-Besitzer deutlich günstiger werden: 3,99€ im Monat.
Auch Prime-Mitglieder zahlen nur 7,99€, alle anderen 9,99€. Und Familien, welche über 6 Geräte gleichzeitig Musik hören wollen, gibt es das Angebot für 14,99€.
Die Preise sind angemessen, denn die Nutzung ist denkbar einfach. Es gibt viele Lieder, tolle Playlists (ähnlich wie bei Spotify) und auch offline sind die Tracks verfügbar. Besonders gut gefällt mir aber, dass Amazon Music Unlimited Alexa beinhaltet.
Ein Nachteil ist jedoch, dass es nicht mit dem Google Assistant kompatibel ist.
Bei Amazon gekaufte Lieder sind direkt aus der Amazon Music App abspielbar, aber auch gekauft werden können die Lieder direkt über die App. Noch ein Vorteil: Alle Lieder, welche ich gekauft habe, kann ich auf dem PC über das Amazon Music Programm direkt runterladen.

Apple Music

Funktioniert ähnlich wie Amazon Music. Für Apple Nutzer aber besser als für „nicht-Appler“. Studenten zahlen 5€, Familien ebenfalls 15€.
Aber: Apple Music ist die einzige Plattform, welche wirklich viele Nachteile bietet.
Für Nicht-Apple-User ist eine Verknüpfung mit iTunes nicht möglich, gekaufte Lieder sind somit in einer getrennten App. Auch für den Fernseher gibt’s Apple Music nur mit dem Apple TV.
Die App ist im typischen Apple-Design, für Android User eher unästhetisch.

YouTube Music

Und dann wäre da noch: YouTube Music. Googles verzweifelter Versuch, Play Music zu kompensieren und via YouTube mit den Streaming-Diensten mitzuhalten. Aber: YouTube Music bietet überraschende Vorteile.

Ich bin ein Mensch, der die Google Assistant Funktion gerne nutzt, sie hilft mir im Auto, beim Aufstehen, ja sogar im Büro. Google bietet mir an, YouTube Music als Streaming Dienst für Musik zu nutzen – obwohl ich kein YouTube Music Kunde bin. Es funktioniert also kostenlos. Einziger Nachteil: Theoretisch spielt YouTube nun einfach Musikvideos ab, ich kann den Bildschirm also nicht ausschalten. Das funktioniert aber in der Bezahlvariante des Dienstes. Die Musik kann heruntergeladen werden und ist ohne Werbung verfügbar.

Fazit

Ich bevorzuge die Amazon-Variante*. Warum? Amazon bietet mir viele Plattformen in einer. Die Musikqualität ist gut und, da ich früher viel Musik bei Amazon gekauft habe, kann ich diese auch heute noch hören. Amazon speichert meine Playlists auch dann, wenn ich mal einen Monat aussetzen muss. Außerdem ist Amazon für mich am benutzerfreundlichsten.
Aber ganz egal für welchen Streaming-Dienst man sich entscheidet: Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt fast überall. Der einzige Streaming-Dienst, der für mich komplett rausfällt, ist Apple Music. Für Android-Nutzer ist das System eine einzige Werbeplattform, welche einen auf den Gedanken bringen soll, sich ein Apple-Gerät zuzulegen.

*Product Placement: Durch die Partnerschaft mit Amazon bekommen wir pro gestartetem Probemonat bei Amazon Music eine Provision. Die Meinungen in diesem Artikel bleiben dennoch neutral. Amazon Music nutze ich seit knapp einem Jahr und bin mehr als zufrieden damit – unabhängig von der Partnerschaft.

 

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Fabian
Fabian
Hey! Ich bin Fabian, 19 Jahre alt und komme aus Ostfriesland. Ich bin DJ und Schüler, zur Zeit mache ich mein Abitur, möchte danach dann gerne als Programmierer arbeiten, desweiteren bin ich Mitgründer von Yousic.

3 Kommentare bei “Streaming-Dienste im Vergleich: Lohnt sich Streaming?”

  1. Interessant zu wissen.
    Ich bevorzuge ja eher Spotify.
    Amazon, Apple und YouTube habe ich noch nicht benutzt und werde es wahrscheinlich auch nie benutzen 😀
    Jeder hat eine andere Meinung, was er am besten mag ^^
    Gute Information. Hat mir gute Einblicke gegeben 😀

    LG
    Sarah

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