Electronic Kolumne

Der richtige Start als Musikproduzent in der EDM-Szene

Vor allem im Berufsleben zählt oft nicht dein Talent, sondern die verschiedenen Zahlen die auf einem Blatt Papier stehen und sich „Zeugnis“ nennen. Wenn du zum Beispiel als Elektriker einen Mittleren Schulabschluss hast, bist du oft mehr Wert als der Typ der mehr Wissen über verschiedene Schaltkreise und die Elektronik selbst hat, aber gar keinen Abschluss besitzt. So aber nicht als Musikproduzent in der EDM-Szene. Hier zählt nicht dein Wissen, sondern deine Kreativität. Heute stelle ich dir vor was für den Anfang als EDM-Produzent die meiste Wertigkeit hat.

Es ist egal ob du im Musikunterricht aufgepasst hast, ob du ein Instrument spielen kannst, oder wie es mit deinem Rhythmusgefühl aussieht. Jeder kann aus einer Kick und einer Snare Kunst schaffen. Klar kann es die Zeit verkürzen wenn du schon gewisses Vorwissen hast, aber von Nöten ist es nicht. Auf lange Zeit kann jeder das schaffen was wir täglich im Radio und verschiedenen Streaming-Plattformen hören.

FL Studio, Ableton, Logic Pro, Cubase…

Die Auswahl der „Digital Audio Workstation“, kurz DAW, ist natürlich das wichtigste um den Anfang überhaupt erstmal zu machen, darüber werde ich aber nochmal einen extra Artikel schreiben, denn jede DAW hat seine Vor – und Nachteile. Jeder kommt unterschiedlich mit den verschiedenen Programmen zurecht. Nach einer Weile fuchst sich allerdings jeder in ein Programm rein. Ein Wechsel ist natürlich immer schwierig, da dies wie der Umzug in ein neues Zuhause ist.

Hoffnung, Selbstbewusstsein und Geduld

Die Faktoren Hoffnung, Selbstbewusstsein und Geduld sind wahrscheinlich die wichtigsten Dinge, die dich auch charakteristisch zu einem guten Musikproduzenten machen. Dazu kommen Dinge wie die Einzigartigkeit deines Stiles oder die Fähigkeit mit Kritik umzugehen. Da der Bereich „EDM“ sehr breit gefächert, musst du wissen in welchem Subgenre du dich Zuhause fühlst.

Als Musikproduzent lebst du in einer Welt mit dauerhafter Konkurrenz und Freundschaft. Du solltest nicht jeden anderen Musikproduzenten als Konkurrent zu sehen auch wenn er es ist. Helft euch gegenseitig wo ihr kennt.

Geduld ist wichtig um mit dem nie endenden Lernprozess klar zu kommen. Es gibt Phasen in denen du dich wie der nächste Martin Garrix fühlst, allerdings gibt es auch Zeiten in denen du dich fühlst wie der Einzige der nicht weiß was er tut. Außerdem ist es wichtig Geduld, aber auch die Fähigkeit Kritik hinzunehmen, zu besitzen, da du in den ersten Jahren mit Absagen von Labels rechnen musst, bei denen du dir eigentlich mehr erhofft hast.

Du solltest nie Aufgeben, sondern immer weiter machen und nach jeden schlechten Zeit die Sonne am Himmel sehen und wissen das selbst nach monatelangem „Writer’s block“ irgendwann die Ideen zurückkommen.

Fazit

Nach unbestimmter Zeit KANN es jeder schaffen, wobei Glück natürlich immer ein entscheidender Faktor ist. Der Wille ist was zählt und umso mehr Zeit du in das was du willst investierst, desto schneller kannst du auch deine Ziele erreichen.

Titelbildquelle / Bildquellen des Artikels

Kommentar verfassen