Harderstyles Event

AndisRaveBlog über das Shutdown Festival

Am Samstag, 11.08.2018 fand das Shutdown Festival 2018 am Atomkraftwerk in Zwentendorf statt.
Andi konnte als offizieller Shutdown Ambassador Karten organisieren und so machten wir uns auf den 550 KM langen weg in das schöne Niederösterreich.

Da es erst die zweite Ausgabe des noch jungen Festivals war, waren wir umso gespannter was die Veranstalter hier auf die Beine stellen konnten.
Ob es uns gefallen hat und ob der Veranstalter des Electric Love Festivals auch beim Shutdown alles richtig gemacht hat, lest ihr nun hier.

Anfahrt zum Shutdown Festival

Um 02:30 klingelte unser Wecker und um 03:30 machten wir uns auf den Weg nach Zwentendorf zum diesjährigen Shutdown Festival. Geplant hatten wir um 09:00 auf dem Campingplatz anzukommen, leider kamen einige Staus und Verzögerungen dazwischen und so, erreichten wir unseren Zielort erst gegen 11:00.
Der Weg war relativ gut beschildert und einige Parkeinweiser wiesen den Weg in Richtung Parkplatz. Wir fuhren unverfroren an Ihnen vorbei, da unser Ziel ein nahegelegener privater Campingplatz war, auf welchem wir die Nacht verbrachten.

Weg zum Festivalgelände und Einlass

Vom Campingplatz waren es etwa 20 Minuten Fußmarsch an der Donau entlang bis zum Gelände. Bei Tag ist dieser Weg ohne Probleme zu bewältigen, bei Nacht sollte sich dieser aber noch als kleine Herausforderung herausstellen.
Am Festivalgelände angekommen reihten wir uns in die Schlangen ein und mussten etwa 20 Minuten bei praller Hitze auf unsere Bändchen warten. Der Veranstalter reagierte jedoch auf das warme Wetter und verteilte kostenlos Getränke in der Warteschlange – props hierfür!
Am Ende der Schlange angekommen wurde ein obligatorischer Bodycheck durchgeführt und man bekam nach Scannen des Tickets ein sehr ansehnliches Festivalbändchen mit einem NFC-Chip wie man ihn z. B. schon vom Electric Love Festival kennt.

Durch den Chip ist es möglich auf dem kompletten Festival bargeldlos zu bezahlen, leider war zum Start des Festivals noch sehr viel an den Aufladestationen los, später war es dann ohne Wartezeit möglich seinen Chip aufzuladen.

Schlafmöglichkeiten auf dem Shutdown

Da das Shutdown Festival nur ein eintägiges Festival ist, gibt es dementsprechend keinen offiziellen Campingplatz und es ist auch nicht erlaubt auf dem Parkplatz zu Campen oder im Auto zu übernachten.
Dementsprechend war der Campingplatz nahe dem Gelände auch ausgebucht und es herrschte dort auch die gewohnte Festivalatmosphäre. Ebenfalls war es möglich sich in eine der zahlreichen Hotels oder Pensionen rund um das Gelände einzumieten.
Zusätzlich zum Campingplatz wurde von einer Privatperson noch eine kleine Grünfläche angemietet in der es möglich war für 10€/Nacht sein Zelt aufzuschlagen – diese Variante wählten wir. Natürlich war das Festivalgelände nicht angeschrieben da es sich um eine private Übernachtungsmöglichkeit handelte, jedoch ist es schwierig ein großes Atomkraftwerk mit riesigem Turm zu verfehlen.

(C) by AndisRaveBlog

Festivalgelände, Stages, Line-Up und mehr

Nachdem wir die Sicherheitskontrollen passiert hatten, betraten wir das sehr übersichtlich gestaltete Festivalgelände. Auf dem Shutdown Festival gab es dieses Jahr vier Bühnen: Die Mainstage, Rawstyle, Hardcore und für Freunde jenseits von 200 BPM die Uptempo Stage. Das Stagedesign wirkte auf den ersten Blick etwas lieblos und langweilig, sollte aber bei Nacht dann noch sein ganzes Potenzial entfachen. Da wir Hunger hatten begaben wir uns erst einmal zu den zahlreichen Essenständen und versorgten uns mit Proviant.
Die Stände befanden sich relativ zentral auf dem Gelände und waren von jeder Stage gut zu erreichen. Ebenfalls waren genug Sitzplätze und Sonnenschutz vorhanden. Auch ein Trinkwasserspender war nicht weit, bei welchem man selbstmitgebrachte drinking bags oder auf dem Festival erworbene Flaschen mit Trinkwasser auffüllen konnte.
Unser Weg führte uns zuerst auf die Raw Stage wo wir uns Bass Chaserz, Phuture Noize und Sub Sonik anhörten. Leider ließ der Sound bei den erstgenannten etwas zu wünschen übrig und wurde erst bei Sub Sonik besser.


Danach gingen wir auf die Mainstage und wurden hier – positiv – vom satten und klaren Sound überrascht. Auch das Desperados Rush Rumple – welches mit der Power Hour bei der Defqon zu vergleichen ist – übertraf unsere Erwartungen.
Ein kurzer Abstecher führte uns auch auf die Uptempo Stage, welche wie wir finden klein aber fein war.
Lediglich das Hardcore Zelt sparten wir aus, da es dort laut der Aussage eines Freundes sehr sehr heiß war.
Bei Nacht erwachte die Mainstage so richtig zum Leben und konnte mit tollen Lasern und Lichteffekten aufwarten. Auch die Running-order der Acts war sehr durchdacht und Radical Redemption war als Closing-Act perfekt gewählt.
Unser persönliches Highlight und krönender Abschluss war die Closing Ceremony mit einem unfassbar schönen Feuerwerk und einer Trackauswahl bei der jeder Gänsehaut bekam.

Fazit zum Shutdown Festival

Für uns war das Shutdown Festival mit das beste Outdoor Festival des Jahres. Innerhalb von zwei Jahren hat der Veranstalter hier so gut wie alles richtig gemacht. Lediglich das Stage Design könnte noch etwas detailreicher werden und die Wartezeiten am Eingang weiter optimiert werden. Ansonsten war alles bestens organisiert und obwohl das Festival nur 12 Stunden stattfindet, kam bei uns richtiges Festivalfeeling auf.
Besonders überzeugt hat uns persönlich das Lineup sowie die Lichtshow und das Closing auf der Mainstage. Außerdem ist die Location an einem Atomkraftwerk einzigartig. Ebenfalls hervorheben muss man das gratis Getränke während der Wartezeit verteilt wurden und der Veranstalter sichtlich bemüht war dem heißen Wetter präventiv vorzubeugen, damit wieder jeder gesund den Heimweg antreten kann. Wir können das Shutdown Festival auf jeden Fall jedem Fan der Harder-Styles empfehlen. Auch wir sind dort nächstes Jahr definitiv wieder anzutreffen!

Andi im World Wide Web

AndisRaveBlog findet ihr auf Instagram, zusammen mit seiner Freundin Dani welche ebenfalls Festival-Bloggerin ist. Um die Eindrücke aus diesem Artikel noch ein wenig zu verdeutlichen, hat Andi, welcher ebenfalls den Instagram-Account „WeRTheRave“ betreibt, einen VLOG dazu gedreht, welchen ihr unterhalb des Artikels findet.

 

Wenn euch diese Eindrücke noch nicht gereicht haben, findet ihr unseren VLOG vom Festival hier, unter dem Artikel.

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One thought on “AndisRaveBlog über das Shutdown Festival

  1. Deine Artikels sind echt immer sehr informationsreich!
    Es ist immer wieder interessant zu erfahren, wie das Festival so war. Das Video war auch sehr gut gedreht und zeigt wie viel Spaß ihr hattet 😀
    Das Festival kannte ich vorher noch nicht bzw. wusste ich nichts davon, aber durch die Artikels weiß man ja immer was so gewesen war!
    Guter Artikel! Weiter so!

    LG
    Sarah

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